Ansegeln - Fotos und Bericht
Durch den schneereichen Winter waren die Berggipfel noch reichlich mit Schnee bedeckt und bildeten einen wunderschönen Kontrast zum hellblauen Himmel und dem etwas dunkleren Wasser des Thunersees. Clemens und ich klarten das H-Boot auf und fuhren von Därligen rasch mit dem Auto nach Neuhaus zum Briefing um 13:00 Uhr. Sieben Boote waren gemeldet. Beni erläuterte das Startprozedere und legte eine Schwimmwestenpflicht fest, da sich doch einige Wellenkämme kräuselten. Wir fuhren mit dem Auto zurück nach Därligen, warfen die Leinen los und tuckerten mit dem Elektroantrieb Richtung Startlinie auf der Neuhauser Seeseite. Da sich der ursprünglich auf 14:00 Uhr angesetzte Start verzögerte, war es auch für uns kein Problem rechtzeitig vor Ort zu sein. Der Wind war gut, die Bahn relativ kurz, so dass wir drei Läufe segeln konnten. Beim dritten Lauf hatte Beni Probleme mit der Startzeitnahme und konnte die 5 Minuten nicht exakt einhalten. Glücklicherweise kamen wir trotzdem gut über die Startlinie, waren auf der ersten Kreuz zur Luvtonne gut dabei, bis sich unsere Fockschot leider mehrmals an einem Ring im unteren Mastbereich verfing und wir mehrmals wenden mussten, bis es endlich unter Mühen gelang, die Schot zu befreien und wir wieder Fahrt aufnehmen konnten. Letztendlich konnten Clemens und ich mit dem dritten Platz zufrieden sein, der uns jedoch auch die Aufgabe des Berichtschreibens einbrockte. Der Apéro war leider schon zu Ende, als wir endlich wieder im Neuhaus eintrafen. Das gesellige Abendessen im Landhaus genossen wir in segelkameradschaftlicher Runde und liessen den Tag schön ausklingen.
Karlheinz Krüger
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